Montag, 1. August 2011

Schwimm-WM 2011

Der Schwimm-Höhepunkt des Jahres 2011 liegt hinter uns, und es war sicher eine Meisterschaft mit vielen Fragezeichen, aber auch mit außergewöhnlichen Leistungen.

Mir persönlich hat es sehr viel Spaß gemacht zu sehen, dass das „Racen“ wieder im Vordergrund stand. Es ging nicht mehr darum, wer was anhat, sondern wer besser vorbereitet ist und wer den größeren Willen zum Siegen hat. Solch ein Duell führte beispielsweise Ryan Lochte zum ersten Langbahn-Weltrekord seit dem Verbot der High-Tech-Anzüge.

Da ich glücklicherweise zurzeit Urlaub habe, hatte ich keine Probleme damit, von 12 bis 14 Uhr gemütlich vor dem Fernseher zu sitzen und die Wettkämpfe zu verfolgen. Selbstverständlich hätte ich viel lieber in Schanghai auf der Tribüne gesessen oder das Geschehen selbst beeinflusst, aber ich habe sehr viel Motivation schöpfen können und habe schon mehr oder weniger meine konkreten Ziele für nächstes Jahr im Kopf.

Ich finde, dass es viele Überraschungen bei der diesjährigen WM gab. Leute, denen ich eine sehr gute Platzierung zugetraut habe, waren etwas verhaltener in ihrer Ausbeute. Dementsprechend waren andere, mit denen man eher weniger gerechnet hat, ziemlich erfolgreich.

Es freut mich besonders, dass ein Schwimmer wie der Schweizer Dominik Meichtry über 200 Meter Kraul ins Finale geschwommen ist. Ich trainiere jeden Tag mit ihm und bin immer ziemlich nah an ihm dran. Das sagt mir, dass ich mich noch mehr mit meinen Leuten drüben in LA messen muss, denn sie waren dieses Jahr auf dem Niveau, auf dem ich nächstes Jahr sein will.

Zum Abschneiden der Deutschen Mannschaft kann ich nur sagen, dass mich Christian vom Lehn mit seiner Bronzemedaille sehr überrascht hat. Zu dem insgesamt eher ernüchternden Ergebnis kann und will ich nichts schreiben, da ich nicht vor Ort war und ich gar keine Information von den teilnehmenden Athleten hatte. Mir ist nur aufgefallen, dass die Zeiten bei den Deutschen Meisterschaften sehr vielversprechend waren, bei der WM aber leider nicht abgerufen werden konnten.

Das war mein kleiner Beitrag zur WM.

Ich war vorige Woche in Limburg (in Steeden, wenn man es genau nimmt). Das war meine erste Stadt in Deutschland, dort bin ich aufgewachsen, und deshalb verbinde ich noch heimatliche Gefühle mit diesem Ort. Außerdem wohnt da immer noch ein Teil meiner Familie, mein Vater und einer meiner besten Freunde.

Drei Wochen meines Urlaubes sind schon vorbei, und ich möchte jetzt anfangen, eine gewisse Regelmäßigkeit in meinen Tag zu bringen. Dazu werde ich wieder das Training aufnehmen. Ich hatte die ganzen Ferien über nicht nur auf der faulen Haut gelegen, sondern mich immer wieder mit Krafttraining fitgehalten. Diese Woche werde ich mein Hauptaugenmerk auf Kraft- und Cardio- Training (laufen, Fahrrad fahren) legen.

Das Wetter soll ja etwas besser werden, darum würde ich auch gerne mal draußen laufen oder mich auch anders sportlich betätigen.

In diesem Sinne wünsche ich euch weiterhin einen schönen Sommer

Euer Dima

Kommentare:

  1. Dima... zusammen erfüllen wir unsere Ziele nächstes Jahr! Bis bald

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  2. Nett gesagt Dom. Ich freu mich schon drauf! Wir sehen uns dann bald in LA...

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